Der Renaissancegarten
Der Renaissancegarten entstand im Italien des 15. Jahrhunderts und verbreitete sich über die Alpen nach Mittel- und Nordeuropa. Er brachte die geometrische Ordnung zurück in die Gartenkunst und verband sie mit dem Interesse der Zeit an Antike, Mathematik und Naturbeobachtung.
Der italienische Garten
Italienische Villengärten gliederten das Gelände in Terrassen, verbanden sie durch Treppen und Wasserspiele und öffneten den Blick in die Landschaft. Grotten, Skulpturen und aufwendige Wasserkünste zeigten die Beherrschung der Natur durch den gebildeten Menschen.
Gärten der Renaissance in Deutschland
Nördlich der Alpen blieben Renaissancegärten seltener und wurden oft später überformt. Der berühmteste war der Hortus Palatinus in Heidelberg, angelegt ab 1614, der als achtes Weltwunder seiner Zeit galt, jedoch unvollendet blieb.