Klassizismus im Garten
Der Klassizismus prägte im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert die Architektur innerhalb der Gärten. Tempel, Säulenhallen und antikisierende Denkmäler setzten im Landschaftsgarten Blickpunkte und luden zur gedanklichen Reise in die Welt der Antike ein.
Gebaute Bildung
Rundtempel, Pantheons und Nachbildungen antiker Bauten waren mehr als Dekoration. Sie verkörperten Ideale der Aufklärung und machten den Garten zu einem Ort, an dem sich der gebildete Besucher an Geschichte und Tugend erinnern sollte. Das Wörlitzer Gartenreich ist ein frühes und reiches Beispiel dieser Verbindung von Garten und Architektur.