Die Gartenkunst
Barockgarten

Herrenhäuser Gärten

Die Herrenhäuser Gärten in Hannover vereinen vier historische Gartenanlagen. Ihr Kern, der Große Garten, entstand ab 1666 und wurde unter Kurfürstin Sophie von der Pfalz zu einem der bedeutendsten Barockgärten nördlich der Alpen ausgebaut. Anders als viele Anlagen dieser Zeit blieb seine strenge geometrische Struktur bis heute weitgehend erhalten.

Der Große Garten

Der rechteckige Große Garten folgt dem französisch-niederländischen Vorbild: symmetrische Parterres, beschnittene Hecken, ein umlaufender Graben und die berühmte Große Fontäne, die im 18. Jahrhundert die höchste Europas war. Das barocke Heckentheater und der später angelegte Bereich der Sondergärten machen die Anlage zu einem lebendigen Lehrbuch barocker Gartenkunst.

Vier Gärten, vier Charaktere

Neben dem Großen Garten gehören der Berggarten mit seinen botanischen Sammlungen, der landschaftlich gestaltete Georgengarten und der Welfengarten zum Ensemble. Zusammen zeigen sie den Wandel der Gartenideale vom Barock zum Landschaftsgarten des 19. Jahrhunderts.

Häufige Fragen

Was macht den Großen Garten besonders?

Er zählt zu den wenigen Barockgärten Europas, deren Grundstruktur über die Jahrhunderte nahezu unverändert blieb. Damit ist er ein herausragendes Zeugnis barocker Gartenkunst.

Gibt es einen botanischen Garten?

Ja, der Berggarten ist einer der ältesten botanischen Gärten Deutschlands und beherbergt umfangreiche Pflanzensammlungen.

Quellen & weiterführende Links